1:3 Niederlage gegen Störtebeker

[klu] Mit einem überraschend großen Kader von 19 Spielern trat Berlin Gücü am gestrigen Montag gegen Störtebeker an. Viele altbekannte Gesichter wie Milan Markovich und Sebastien Piechowski standen Gücü zur Seite. Aber auch Sascha Hanne und Florian Schwarz waren gestern dabei. Und zusätzlich konnte Gücü noch auf Unterstützung von Gerd und Ali bauen. Auf dem Papier handelte es sich um eine selten starke Gücü-Mannschaft - genutzt hat es leider gar nicht.

Gücü kam nicht ins Spiel, das allgemein ziemlich zerfahren wirkte. Nach einem berechtigten aber überflüssigen Elfmeter gingen die Störtebeker nicht ganz unverdient in Führung. Danach lief bei Gücü noch weniger zusammen. Gegen Ende der ersten konnten die schnellen gegnerischen Stürmer noch das 2:0 erzielen.

Bevor Gücü sich in der zweiten Halbzeit fangen konnte, kassierten die Gücüs auch schon das 3:0. Erst jetzt machte sich auf Seiten der Gücüs etwas Spielfluss bemerkbar. Gücü wurde stärker und teilweise auch spielbestimmend. Leider fiel der Anschlusstreffer zu spät, als dass der Sieg der Störtebeker noch ernsthaft in Gefahr geraten konnte.

Fazit: Ein zu großer Kader motiviert die einzelnen Spieler scheinbar nicht dazu, alles zu geben. Die vielen guten Einzelspieler konnten sich nicht zu einem Ganzen zusammen fügen - allerdings fehlte ja auch jede spielerische Praxis in dieser Zusammensetzung.

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