Niederlage mit Hoffnung

[deu] Am Sonntag spielten die Mannen von Berlin Gücü gegen Viktoria Punktelieferant. Leider erwies sich der Name des Gegners nicht als gutes Omen für die Roten, denn am Ende musste sich Gücü mit einem bitteren 5:2 schlagen gegeben. Dabei sah es lange nicht nach so einer hohen Niederlage aus. Zwar ging Punktelieferant, nach einigen mittelmäßigen Chancen hüben wie drüben, schnell in Führung. Doch ließen sich die Jungs um Triesch, Martin & Co davon nicht beeindrucken. Besonders zahlte sich der Wechsel von Schwarz von der Abwehr ins Mittelfeald aus: Mit seiner Ballsicherheit und seinem Überblick ordnete der von Gücü schon verschollen geglaubte Fussball-Fanat das Spiel und blieb im Angriff stets gefährlich. Folgerichtig fiel das 1:1, indem Stürmer Lieb von der Strafraumgrenze das Leder Richtung gegneriches Tor drosch. Es begann die beste Phase für Gücü, in der zwar nicht fehlerfrei, aber immerhin konzentriert und geordnet Fussball gespielt wurde. Schließlich brachte “Bocher” etwas glücklich, aber nicht unverdient sogar noch in Führung. Mit dieser ging es dann auch in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte machte Gücü da weiter,wo die Mannschaft aufgehört hatte und es entwikckelte sich ein offener Schlagabtausch. Bei diesem sah jedoch Punktelieferant im Endeffekt glücklicher aus und schoss den Ausgleich. Gücü spielte zwar in der Folgezeit weiter gut mit, musste aber statt selber ein Tor zuschießen einem gutplazierten Fernschuss des Gegners mit anschauen, der das 3:2 bedeutete. In der folgenden Phase spielte der Gegner weiterhin nciht viel besser als Gücü, jedoch häuften sich bei den Roten in Übermaßen einfache Fehler, so dass Punktelieferant nun Großchancen am Fießband serviert bekam, die aber entweder die tapfere Abwehr noch entschärfen konnte oder die Punktelieferanten nicht nutzen konnten. Im folgenden warf nun Gücü alles nach vorn, um vielleicht doch noch dem Spiel ein Wende zu geben. Dies ging natürlich auf Kosten der Abwehr, die meist nur noch aus zwei Männern bestand und somit folgerichtig noch zwei weitere Gegentore kassieren musste. In einem fairen Spiel musste sich Gücü somit geschlagen geben.

Echte Gücü-Fans schließlich hatten sich am Sonntag wohl verwundert die Augen reiben müssen: Bei den in rot erschienen Spielern handelte es fast ausnahmslos um die selbe Mannschaft, die schon im ersten Jahr in der Uni-Liga kickte. Ob Zufall oder nicht, das Team-Spirit ließ sich trotz der Niederlage als harmonisch bezeichnen. Vielleicht lässt sich darauf aufbauen.

Gib 'nen Kommentar ab

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar abzugeben.