Saisonabschluss: 3:5 gegen Schmackes

[klu] Im letzten Spiel der Saison 2003/2004 konnte Berlin Gücü leider keine Punkte erlangen. Dabei fing die Partie nicht schlecht an: Gücü machte von Anfang an Druck und konnte auch schnell die 1:0 Führung erzielen. Bud setzte Nurdin schön mit einem Steilpass in Szene, der im linken Strafraumbereich noch einen Abwehrspieler stehen ließ um dann auf den freistehenden Lutz zu passen, der den Ball nur noch ins Tor hämmern musste. Auch in der folgenden Spielphase war Gücü stärker. Leider konnten die Gücüs die Führung aber nicht in die Halbzeitpause nehmen, da Schmackes durch einen Handelfmeter nach ca. 30 Minuten ausgleichen konnte. Gücü konnte aber sich aber noch einige hochkarätige Torchancen erspielen, aber Murat und Arne konnten den Ball nicht unterbringen.

Nach der Halbzeit war Gücü etwas schwächer, ohne dass der Gegner aber zu nennenswerten Aktionen kam. Erst ein weiterer Elfmeter, diesmal ein Foulelfmeter, verursacht vom Gücütorwart nach zwei Großtaten, leitete die Wende ein: Es stand 1:2. Gücü gab zwar noch nicht sofort auf, aber die konzentrierte Defensivarbeit (nicht nur die der Abwehr sondern die aller Spieler) leidete unter dem Rückstand. Als dann das 1:3 (nach einer chaotischen Situation im Strafraum nach einer Ecke) fiel, brach die alte Gücü-Krankheit aus: “Wenn wir schon verlieren, warum dann nicht gleich hoch?” Die Defensive befand sich im Auflösen und die Offensive bestand aus mäßig gefährlichen Einzelaktionen. Folge waren das 1:4 und das 1:5.

Im Gegensatz zu früheren Spielen nahmen sich die Gücüs aber noch noch ein Herz und bogen das Ergebnis noch in etwas versöhnlichere Zahlen um. Das schönste Tor des Tages erzielte Samir, als er den Ball Volley auf Strafraumhöhe unhaltbar unter die Latte semmelte. Und mit dem Abpfiff konnte Bud nach einer etwas unübersichtlichen Situation im gegnerischen Fünfmeterraum auch noch auf 3:5 verkürzen.

Fazit: Es wäre mehr drin gewesen, aber da Gücü scheinbar nur sehr sehr selten 90 Minuten konstant Leistung bringen kann, muss hier noch einiges getan werden.

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